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Anlagenbau Modulanlage in Spur HO

Die EFA baut seit 2007 an einer vereinseigenen Anlage in Modulbauweise. Aktuell verfügen wir über rund 100 Module.

Module sind Anlagenstücke, die sich über standardisierte Übergänge ähnlich einem Domino in nahezu beliebiger Weise untereinander zu einer Gesamtanlage verbinden lassen. Durch entsprechende Normen sind auch vereinsübergreifende Treffen und Kompositionen möglich.

Die wesentlichen Normen der EFA-Module sind:
Tillig 2-Leiter Gleise (Gleichstrom)
zweigleisig
Gleise mittig
Modultiefe 50cm
Steuerung DCC mit ESU Ecos

Aktuelle Bauvorhaben

Neben den Streckenmodulen gehören Wendemöglichkeiten zu den wesentlichen Anlageelementen. Wir haben uns entschieden, diese als gestaltete, modulare Bahnhöfe zu realisieren. Unsere ursprüngliche Startanlage "Club1" mit dem Durchgangsbahnhof und Stadtlandschaft war noch in Plattenbauweise errichtet.

Seit 2015 bauen wir an der "Club1-neu". Diese besteht aus 8 Modulen mit komplett neuem Gleisbild. Sie ist die künftig gemeinsame Basisanlage sowohl für die HO-Module der "Erwachsenen" wie der von den Jugendgruppen gebauten H=-Module. Zugleich ist die neue Club1-Anlage so konzipiert, dass sie auch als selbständige Vorführanlage auf Veranstaltungen betrieben werden kann. Vier sogenannte "Flügelchen" bilden den Übergang von der Grundanlage zu den Streckenmodulen. Bemerkenswert ist an der Club1, dass Sie auf zwei Ebenen die unterschiedlichen Stromsystem der Jugend-Module (Wechselstrom) und der Vereinsmodule (Gleichstrom) in einer Landschaft vereint und über ein Stellpult gesteuert wird.

Der Neubau war aufwändiger als erhofft. Daher wurde die Ausstellung 2015 um ein Jahr verschoben und im November 2016 konnte die neue Club1 im Rohbau bei Fahrbetrieb erfolgreich gezeigt werden.

Nun (im Januar 2017) haben wir die Weichenstrassen erneut umgebaut und können demnächst mit dem Landschaftsbau beginnen.

In den nächsten Jahren werden die ausgeklügelten Planungen sichtbar werden: an drei Ecken lassen sich Streckenmodule andocken. Damit wird eine sehr vielseitiger Aufbau der Schauanlage möglich. Außerdem sind sogenannte Durchfahrten möglich, bei der die Züge die Grundanlage lediglich kurz queren, ohne im Bahnhof zu halten. Außerdem wird eine Nebenbahnstrecke angeschlossen, welche ihren Ausgangspunkt auf der zweiten Etage der Club1 hat.

Während die Gleisoberkante der Vereinsmodule auf etwa 110 cm Höhe liegt, beträgt diese bei der Grundanlage etwa 80 cm und bei den Jugendmodulen nur 65 cm. Über die bekannten, dreistöckigen, doppelspurigen Gleiswendeln wird der Höhenunterschied zu den Vereinsmodulen ausgeglichen. Der Höhenunterschied zu den noch tiefer liegenden Jugend-Modulen erfolgt über eine "Schiefe Ebene", die sich über 3 Module erstreckt. Das macht das Verfolgen des Zugverkehrs auch für die Zuschauer abwechslungsreich und interessant.

Und das legendäre Oskarmodul? Es verband die alte Club1 mit der Gleiswendel und wird durch seine Y-Form als holzbautechnisches Meisterstück von Oskar Schöndienst in die Vereinsgeschichte eingehen. Es wird künftig nicht mehr benötigt und wurde wegen seiner spezifischen Konstruktion demontiert.

Apropos Zuschauen: aufmerksame Besucher unser Ausstellung werden bemerkt haben, dass wir für 2016 den Landschaftsüberbau der zweiten Gleiswendel entfernt haben. Jetzt kann man die Züge mit den Augen verfolgen und wir haben es mit den ohnehin unförmigen Bauteilen im wahrsten Sinne des Wortes "leichter".

Eine Bildreportage über den Neubau der Club 1 von April 2015 bis April 2016 haben wir hier bei You-Tube eingestellt. Fortsetzung folgt.

Es gibt noch so viel Arbeit bis zur Ausstellung 2018, dass wir uns über Unterstützung freuen!

Am anderen Ende ist mit der "Club2" weiter der doppelstöckige Kopfbahnhof im Bau. Von der letzten Ausstellung kennen die Besucher den Schattenbahnhof mit Wende, der später einmal im "Erdgeschoss" des Kopfbahnhofs "verschwinden" wird.

 

Genug Arbeit für die Werkstattabende und viele Möglichkeiten für neue Mitglieder sich einzubringen!

Wir freuen uns über jede und jeden!

Und so fing alles an

Seit Vereinsgründung war unter den Mitgliedern die Idee virulent, eine vereinseigene, transportabe Modul-Anlage zu bauen.
Zunächst wurde für die erste Ausstellung eine zerlegbare Vorführanlage nach dem klassischen Plattenkonzept errichtet. Die "Club 1". Bis 2013 war dieser Bahnhof mit Abstellgleisen und Stadt Ausgangsort für die Modulstrecke durch die Halle. Seit 2015 bauen wir an der neuen Club 1 aus 8 Modulen (150 x 90 cm), die wir erstmals 2016 im Rohbau zeigten.

Die derzeit über 70 Module (das sind an den Schmalseiten genormte Anlagenstücke, die dominoartig beliebig zu einer Gesamtstrecke kombiniert werden können) mit den Abmaßen 122 x 50 cm geben den Zuschauern einen tollen Einblick in die technischen und kreativen Möglichkeiten des Eisenbahn-Modellbaus.

Mit den etwa dreieinhalb-stöckigen, etwa 1m Durchmesser großen Gleiswendeln überwinden die Züge im doppelgleisigen Gegenverkehr den Niveauunterschied von den Clubanlagen (Tisch-Niveau) auf das etwa brusthohe Niveau der Streckenmodule.

Gesteuert wird übrigens über eine ECoS von ESU sowie mittlerweile mit schnurlosen Handreglern von ESU. Der Digitalbetrieb erlaubt den gleichzeitigen Betrieb nahezu unbegrenzt vieler Loks auf einer Anlage. Die Loks werden nicht durch die blockweise Stromzufuhr koordiniert, sondern durch strombasierte digitale Signale, auf die nur die jeweils angesprochenen Decoder in den Loks reagieren. 

Außerdem besitzt der Verein noch weitere H0-Kleinanlagen, einige sogar mit Faller-Car-System.

Bei den Ausstellungen zeigen zahlreiche Mitglieder ihre privaten Anlagen in unterschiedlichen Spurgrößen.